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Fünf Bauabschnitte veränderten zwischen 1995 und 2012 das Krankenhaus Sonneberg. Neue Stationen, Funktionsräume und Versorgungsgebäude ergänzten den historischen Standort.
Die Erweiterung eines Krankenhauses betrifft weit mehr als Patientenzimmer und Operationssäle. Auch Labor, Küche, Lager, Verkehrswege und technische Einrichtungen müssen auf die Anforderungen des Betriebs abgestimmt werden.
Zwischen 1995 und 2012 wurde das Krankenhaus Sonneberg in fünf Bauabschnitten umgebaut und erweitert. Die erhaltenen Pläne und Fotografien zeigen, wie neue Gebäude entstanden und der historische Altbau weiterentwickelt wurde.
Der erste Bauabschnitt umfasste ein neues Wirtschaftsgebäude. 1998 gingen eine Großküche, ein Archiv und das Zentrallager in Betrieb. Damit wurden zentrale Aufgaben der Versorgung und Organisation in neuen Räumen zusammengeführt.
Nach dem Spatenstich im April 1998 entstand der zweite Bauabschnitt. Er schuf Raum für Patientenzimmer auf drei Stationen, ein Zentrallabor, die Funktionsdiagnostik und eine neue Eingangshalle. Auch die damalige Geburtshilfe erhielt neue Räume.
Das Gebäude wurde im Januar 2001 fertiggestellt und am 2. Februar eingeweiht. Die Gesamtkosten einschließlich Ausstattung betrugen 42,3 Millionen DM.
Nach dem Umzug von Stationen konnten frei gewordene Räume neu genutzt werden. Weitere Arbeiten betrafen den ambulanten Operationsbereich einschließlich Notaufnahme, Ambulanzräume und Flure.
Zusätzlich wurden Außen- und Parkanlagen weiterentwickelt sowie Dach und Fassade des Altbaus saniert. Diese Maßnahmen ergänzten die größeren Neubauabschnitte.
Im dritten und vierten Bauabschnitt wurde der Standort weiter ausgebaut. Für den dritten Bauabschnitt nennt die Chronik zusätzliche Untersuchungs- und Behandlungsräume der Gynäkologie, Arztzimmer, einen Bereich für Chemotherapien und ein zentrales Schreibbüro.
Das Richtfest fand am 17. Oktober 2006 statt. Aufnahmen von 2008 dokumentieren unter anderem einen Operationssaal und den Hubschrauberlandeplatz.
Der fünfte Bauabschnitt umfasste weitere Veränderungen im Altbau, darunter die Umgestaltung der Gynäkologie. Mit seinem Abschluss 2012 endete die seit 1995 laufende Folge der fünf großen Bauabschnitte.
Bauarbeiten am Eingangsbereich des Krankenhauses Sonneberg im November 2000.
Richtfest des dritten und vierten Bauabschnitts am Krankenhaus Sonneberg im Oktober 2006.
Hubschrauberlandeplatz auf dem Krankenhausgelände in Sonneberg, dokumentiert im Jahr 2008.
Operationssaal des Krankenhauses Sonneberg auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2008.
Die Baugeschichte erklärt, wie sich das Krankenhaus an der Neustadter Straße zum heutigen Klinikstandort entwickelte. Sie verbindet historische Architektur mit Veränderungen in Pflege, Diagnostik und Behandlung.
Für Patientinnen, Patienten und Angehörige aus Sonneberg sowie dem benachbarten Neustadt bei Coburg und dem Raum Coburg bietet die aktuelle Klinikumsseite einen gesonderten Überblick über die heutigen Fachbereiche und Kontaktmöglichkeiten. Die hier gezeigten Räume und Stationen dokumentieren dagegen ihre jeweilige historische Nutzung.
Auch am Krankenhausstandort Sonneberg setzte sich die Entwicklung fort. Zwischen 1995 und 2012 entstanden in fünf Bauabschnitten neue Stationen, moderne Funktionsbereiche und erweiterte medizinische Einrichtungen. Entdecken Sie, wie sich das frühere Kreiskrankenhaus zum heutigen Medinos Klinikum Sonneberg weiterentwickelte.